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Dr. Irmtraud Kauschat berichtet

Geschichte und Entwicklung

2007 startete das Projekt „Gewaltfreie Kommunikation in Kenia“. Inzwischen fanden wiederholt Trainings an zehn verschiedenen Orten statt, und es gibt Menschen, die GFK in ihren Gemeinschaften weiter geben.

Viele Menschen sind traumatisiert, z.B. durch individuelle (Prügelstrafe zu Hause/in Schulen) und kollektive Gewalterfahrungen (1992 und 2007/2008 anlässlich von Wahlen im Sinne von „Ethnischen Säuberungen“), Hunger sowie den frühen Verlust von Eltern (z.B. durch AIDS).
2011 bis 2013 organisierten wir Versöhnungstreffen von Mitgliedern zweier sich seit mehr als 20 Jahren bekämpfenden Ethnien (=Volksgruppen). Seit dem Treffen mit jungen Kriegern 2012 wurde niemand mehr getötet. Da die Gegend politisch instabil ist, wäre es wichtig, die Arbeit mit Menschen der Ethnien fortzusetzen, die weiter entfernt wohnen und an dem Prozess nicht teilhatten. Bislang fehlt dafür das Geld.

Allgemein ist die Finanzierung eine Herausforderung. Wir bekommen (kleinere) Spenden und die TrainerInnen verzichten auf Honorar.

Drei Beispiele aus den Trainings:

1. Eine Mutter berichtet von ihrer Enttäuschung, als es kein Fest zur Geburt ihrer Töchter gab. Der Sohn wurde mit einem großen Fest begrüßt. Sie liebt alle ihre Kinder und wünscht, dass die Töchter zu selbstwussten jungen Frauen heranwachsen, die willkommen in ihrer Welt sind. Es war ein großer und stärkender Schritt für die Mutter, dies zum ersten Mal in der „Öffentlichkeit“ zu erzählen.

2. Ein Vater mit zwei Töchtern (4 und 1 Jahr alt) erzählt daraufhin, dass er durch die Erfahrungen mit GFK seine Töchter liebe und sie als Menschen annehme. Er habe ihre Geburt gefeiert. Üblich sei in seiner Ethnie, dass nur Männer „Menschen“ seien.

3. Konkrete Bitte: Eine Frau sagt in einem Rollenspiel: „Gib mir Geld“. Ich gebe ihr eine kleine Münze, sie ist frustriert. Ich erkläre, dass es mir hilft ihr Geld zu geben, wenn ich genauer weiß, wie viel sie braucht und wofür. Später sagt ein Teilnehmer: „Es funktioniert“. Seine Frau habe ihn um Geld gebeten, und er habe sie gefragt, wie viel sie brauche und wofür. Nachdem er das von ihr gehört hatte, gab er ihr das Geld und sagte, jetzt bräuchten sie sich nicht mehr um Geld zu streiten.

Jede Spende ist uns willkommen:
Konto: IBAN: DE64508501500000732508
BIC: HELADEF1DAS (Darmstadt)
Konto-Inhaber: Netzwerk GFK Darmstadt

Weitere Infos unter www.gewaltfrei-darmstadt.de.



 
 
 
 

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Ingrid Holler und
Andi Schmidbauer GbR

Fraunhoferstr. 23
80469 München

Tel 089 6515502
Fax 089 6515507

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